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Selbstvermarktung im Berufsleben

Selbstvermarktung hat viele Namen und viele Gesichter. Die einen nennen es Selbstmarketing oder Self Marketing, andere bevorzugen den Begriff Ego-Marketing. Zudem gibt es eine Vielzahl von Ansätzen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Häufig wird der Mensch in solchen theoretischen Näherungsversuchen mit einem Produkt verglichen. Bei der Selbstvermarktung werden also oftmals Erkenntnisse aus dem Produktmarketing auf den Menschen angewendet. Doch ist der Mensch nicht viel mehr als nur ein Produkt? Sicherlich, so möchte man meinen. Doch auch wenn der Vergleich mit einem leblosen Objekt zunächst ein wenig erschreckend klingt, so gibt es dennoch Parallelen, wie wir im Weiteren feststellen werden.

wozu benötigen wir selbstvermarktung?

Warum wir in unserem Beruf erfolgreich oder weniger erfolgreich sind, hängt offensichtlich von diversen Faktoren ab. Hierfür empfiehlt sich eine Profilanalyse: Über welche Qualifizierungen verfüge ich, wie flexibel bin ich, welche Erfahrungen habe ich gemacht? Welche Zielgruppe möchte ich erreichen und wie muss ich mein Vorgehen und meinen Auftritt je nach Zielgruppe modifizieren? Wo liegen meine Stärken? Sind all diese Fragen geklärt, gilt es, ein Selbstmarketing-Konzept zu erstellen, um anschließend eine wirkungsvolle Strategie entwickeln zu können. Zum Selbstmarketing gehören sekundär aber auch Dinge wie Kleidung, Stil, der Internetauftritt des Unternehmens oder des persönlichen Profils.

Hilfreich ist auch stets die konkrete Formulierung der eigenen Ziele. Viele Menschen fragen sich, warum sie im Berufsleben nicht weiterkommen, stagnieren, auf der Stelle treten, oder warum eine Neuorientierung im Beruf nicht so recht klappen will. Sie erhoffen und wünschen sich Erfolg, ein höheres Gehalt, bessere Arbeitszeiten, wenn sie doch nur endlich aufsteigen könnten, um schließlich die berufliche Erfüllung zu finden.

Selbstmarketing ist richtig und wichtig, nicht nur für selbstständige Unternehmer. Auch, bzw. gerade Angestellte müssen sich kontinuierlich selbst vermarkten, sich eventuell sogar neu (er-)finden. Keinesfalls darf man dabei das Selbst-Marketing mit dem negativ behafteten „Selbstdarsteller“ verwechseln und schon gar nicht glauben, dass man für eine gelungene Selbstvermarktung übertreiben oder gar lügen müsse. Es geht einzig und allein darum, seine Stärken zu erkennen und hervorzuheben und darum dafür zu sorgen, dass diese von anderen gesehen werden.


mach dich sichtbar

Möchte man im Betrieb also gesehen oder wahrgenommen werden, muss man sich selbst entsprechend vermarkten können. Auch in Bezug auf einen Berufswechsel ist die Darstellung der eigenen Person unabdingbar. Plant man den Schritt zur Selbstständigkeit, sollte das “sich-verkaufen-können” längst bereits zum Handwerkszeug gehören, um Erfolg haben zu können. Viele Experten sprechen davon, sich selber zu einer Marke (ähnlich wie Coca Cola, Adidas und Co.) zu stilisieren, um sich als Angestellter von seinen Mitbewerbern unterscheiden zu können, oder als Selbstständiger ein Alleinstellungsmerkmal zu besitzen. Deine Mitmenschen müssen sich mithilfe deiner Sichtbarkeit an dich erinnern können. Dies schafft man zum Beispiel dadurch, indem man seine Vorzüge stark hervorhebt. Hier kommen wir nun zu einer Frage aus dem typischen Vorstellungsgespräch: “Wie würden Ihre Geschwister oder Freunde Sie beschreiben?” Man würde vielleicht auf diese Frage antworten: „Meine Geschwister beschreiben mich als sehr verantwortungsbewusst, weil ich der Älteste von uns bin und mich immer um die Anderen gekümmert habe.“ Und genau diese Stärke muss gezeigt und hervorgehoben werden. Die Menschen aus deinem Umfeld werden dann auch irgendwann genau diese starke Eigenschaft wahrnehmen. Und in diesem Moment hat man eigentlich schon sein Ziel erreicht. Man muss nicht laut sein. Man muss nicht besonders lustig, besonders schön oder überdurchschnittlich intelligent sein. Es genügt völlig, wenn man einfach man selbst ist. Aber eben in der besten Version deiner selbst.


steigere deinen wiedererkennungswert.

Ruft man sich eine bestimmte Person ins Gedächtnis, so fallen einem meist direkt bestimmt Attribute zu dieser Person ein. Hat sie

  • einen besonderen Geschmack für Mode?
  • eine seltsame, aber nicht unangenehme Art zu lachen?
  • einen besonders großen Wissensschatz, oder kennt sich mit einem bestimmten Thema bemerkenswert gut aus?
  • immer wieder dieselbe eigenwillige Grußformel am Ende seiner Nachricht?

Durch solche Attribute erlangt man einen Wiedererkennungswert und hebt die Kontinuität in der Persönlichkeit hervor. Es herrscht zugegeben manchmal ein schmaler Grat zwischen Wiedererkennung und der Tendenz, anderen Menschen auf die Nerven mit seinen Eigenarten zu fallen. Aber: Bad press is good press, was bedeutet, dass teilweise auch negative Konnotationen Menschen sichtbarer werden lassen. Prominente Persönlichkeiten können ein Lied davon singen, gerade die, die häufig durch schlechtes oder ungehobeltes Benehmen auffallen. Hier kommt die Reputation ins Spiel, also der Ruf, der einem möglicherweise vorauseilt und den man in den meisten Fällen irgendwann selbst untermauert oder zumindest mit zu verantworten hat. Ist dieser Ruf unerwünscht, wird man ihn oft nur mithilfe harter Arbeit wieder los. Genauso harte Arbeit ist es allerdings auch, sich überhaupt erst sichtbar zu machen und seinen Ruf zu etablieren. Gerade eher introvertierten Menschen, oder solchen mit einem geringen Selbstwertgefühl fällt dieses Sichtbarmachen häufig schwer. Kommunikationsstarke Typen, die eine ausgeprägte Wirkung auf andere haben, haben es in punkto Selbstvermarktung deutlich leichter. Doch die gute Nachricht: Selbstvermarktung lässt sich trainieren. Zum Beispiel durch ein Coaching zur Neuorientierung im Beruf.

berufscoaching: wie vermarkte ich mich selbst?

Selbstvermarktung spielt bereits im Bewerbungsprozess eine wichtige Rolle und begleitet einen meist bis zum Ende des Berufslebens, zum Beispiel im Hinblick auf Beförderungen. Und sie beginnt immer zunächst mit dem Aufbau des Selbstwertgefühls. Wer sich selbst schätzt und annimmt ist dazu in der Lage, seine Kunden, Mitarbeiter und Vorgesetzte für sich zu gewinnen. Dazu muss man Vertrauen in seine Stärken und Talente schaffen, was häufig leichter gesagt ist als getan. Tritt man jedoch beruflich weiterhin auf der Stelle und ist damit nicht zufrieden, ist man zwangsläufig irgendwann im hohen Maße frustriert und wird vielleicht sogar krank.

Um dem zu begegnen, helfe ich mit meinem Coaching-Programm, berufliche Veränderung und Erfolg herbeizuführen, eventuell sogar eine Neuorientierung im Beruf voranzubringen, indem man sich selbst erfolgreich vermarktet. Das bedeutet keinesfalls, dass man eine andere Persönlichkeit erlangen muss, im Gegenteil. Es geht vielmehr darum, die eigene, immer bereits vorhandene, naturgegebene Persönlichkeit anzunehmen, zu zelebrieren und zu optimieren. Mein Programm bietet den ersten und für manche vielleicht wichtigsten Schritt, die berufliche Erfüllung zu finden.

Links:

https://www.workwise.io/karriereguide/soft-skills/selbstmarketing

https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstmarketing

https://www.berufsstrategie.de/bewerbung-karriere-soft-skills/selbstvermarktung.php

https://www.stellenmarkt.de/karrieremagazin/selbstmarketing